Die bisher schlimmste Woche mit der BAHN

Hier wurde ja schon lange nichts mehr veröffentlicht. Das bedeutet jedoch nicht, das ist keine Ereignisse gegeben hätte, über die man hätte berichten können. Tatsächlich gab es zwischenzeitlich etliche Erlebnisse, aber mir fehlte es entweder an der Lust oder der Zeit, darüber zu berichten.

In den vergangenen Tagen gab es gleich 2 Erlebnisse mit der Bahn, die diese Woche zur schlimmsten Woche ever gemacht haben. Natürlich gab es einzelne Erlebnisse, die schlimmer waren als das hier geschilderte, beziehungsweise wo die Bahn, beziehungsweise Mitarbeiter eine größere Schuld an dem Erlebnis trugen, aber 2 Erlebnisse in einer Woche, die beide Fahrten um Stunden verlängerten, das hatte ich bisher nur einmal.

Ich bin gesetzlicher Betreuer für eine Person, die in Wuppertal lebt. Am Montag, dem 27.10.2025, bekam ich einen Anruf vom Pflegeheim in Wuppertal, und man teilte mir mit, das mein Mündel wieder in der Einrichtung ist.

Diese Mitteilung fand ich komisch, denn mir war gar nicht bekannt, dass er nicht mehr in der Einrichtung war. Dass man ihn in der Woche zuvor ins Krankenhaus gebracht hatte, hätte mich deutlich mehr interessiert als die Mitteilung, dass er wieder in der Einrichtung ist. Als gesetzlicher Betreuer sollte man schon erfahren, wenn sein Mündel ins Krankenhaus verlegt wird.

Am Montag wurde er also wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Das war doch dann wohl Grund genug ihn am Dienstag im Pflegeheim besuchen zu wollen. Wenn ich nach Wuppertal fahre, um den Mann zu besuchen, dann kündige ich dies vorher nicht an, weil ich schon mehrfach vorgekommen war, dass ich nach Wuppertal fahren wollte, das dann aber nicht geklappt hatte. Jeder sollte wissen, das ist kein schönes Gefühl ist, wenn Besuch angekündigt wird, und dieser dann nicht kommt. Deshalb verzichte ich auf eine vorherige Ankündigung meines Besuchs. In der Vergangenheit kam es schon vor, das ist 7-mal versucht hatte nach Wuppertal zu fahren, aber nur 2 versuche davon waren dann erfolgreich.

Am 28.10.2025 unternahm ich also mal wieder den Versuch von Gelsenkirchen, übers Essen, nach Wuppertal zu fahren. In Gelsenkirchen hatte ich die Möglichkeit mit 2 unterschiedlichen Zügen beinahe zeitgleich nach Essen zu fahren. Zunächst kam der RE 42, von Münster über Gelsenkirchen und Essen nach Duisburg Komma und dann weiter nach Mönchengladbach.

Nur 3 Minuten später kam der RE 2, der von Münster bis Duisburg genau die gleiche Strecke befuhr, und danach Düsseldorf abbog. Hier kommen einem schon mal Zweifel, ob es richtig ist den Fahrplan so zu gestalten.

Dieser RE 42 fuhr nicht bis nach Mönchengladbach, sondern endete in Essen. Dies bedeutet, dass der Zug auf Gleis 21/22 endet. Für mich als Rollstuhlfahrer mach das die Sache komplizierter. Man muss mit dem Aufzug auf die Straße fahren, und dann um den halben Bahnhof düsen, um den Aufzug zum Anschlusszug zu bekommen. Ich entschied mich daher statt dem RE 42, den folgenden RE 2 zu benutzen. Ein fataler Fehler, wie sich Minuten später festgestellt hat. Ich war aber nicht der einzige Rollstuhlfahrer der diesen fatalen Fehler begangen hatte. Einen anderen Rollstuhlfahrer traf es noch schlimmer, denn dieser war in der RE 42, und war extra in Gelsenkirchen ausgestiegen, um mit dem RE 2 weiterzufahren, weil er sich auch in Essen die Strecke um den Bahnhof herum ersparen wollte. Gemeinsam wollten wir also mit dem RE 2 mach Essen fahren.

Der RE 2 fuhr gerade am Bahnhof Essen-Kray-Nord vorbei, als der Lokführer ein Warnsignal abgab, und es dann eine Vollbremsung gab. Nach dieser Vollbremsung kam die Durchsage, dass der Zug wegen eines medizinischen Notfalls halten würde. Minuten später sah man von überall herkommend Blaulicht, und die Martinshörner von der Feuerwehr, Notarzt, Polizei, und Rettungskräfte machten sich lautstark bemerkbar. Uniformierte in Schutzanzügen drangen von draußen in den Zug ein, und Befragten die Fahrgäste, ob es uns allen gut geht. Meine Vermutung, dass die Männer mit ihren Schutzanzügen und Helmen nicht wirklich gekommen waren, um uns nach unserem Befinden zu erkunden hat sich bestätigt.

Am Dienstagmittag (28. Oktober) kam es zu einem schrecklichen Unfall am Bahnhof Essen-Kray-Nord. Wie die Bundespolizei auf Nachfrage von DER WESTEN bestätigte, fiel ein Junger Mann ins Gleisbett und wurde dort von einem RE2 in Fahrtrichtung Duisburg überrollt. Er habe sich dort mit zwei Freunden aufgehalten.

Der Notruf ging bei der Feuerwehr Essen gegen 14.35 Uhr ein, sodass Einsatzkräfte so schnell wie möglich zum Bahnhof Essen-Kray-Nord fuhren. Zu dem Zeitpunkt befand sich der junge Mann zwischen Zug und Bahnsteig.

Während die Einsatzkräfte in Abstimmung mit der Deutschen Bahn über die Rettungsmaßnahmen redeten, wurde das Opfer vom Rettungsdienst betreut. Laut Feuerwehrsprecher Nico Blum war die betroffene Person nicht eingeklemmt und konnte, nachdem der Zug aus dem Gleisbett befördert wurde, gerettet werden.

Genaue Angaben zur Schwere der Verletzung konnten weder Feuerwehr noch Bundespolizei zum jetzigen Zeitpunkt geben. Laut dem Feuerwehrsprecher sei der angeforderte Rettungshubschrauber jedoch NICHT zum Einsatz gekommen. Der junge Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht und sei bei seinem Abtransport sogar ansprechbar gewesen.

Stand jetzt geht die Polizei von einem Unfall aus. „Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, heißt es auf Nachfrage von DER WESTEN. Der Regionalzug war mit rund 300 Fahrgästen besetzt und wurde für den Einsatz geräumt. Für die Dauer des Einsatzes musste der Bahnverkehr eingestellt werden, im Anschluss konnte der Zug jedoch wieder seine planmäßigen Fahrten aufnehmen.

Viele Passanten und andere Pendler wurden Zeugen des dramatischen Einsatzes. Sie wurden in einen Bahnhofsbereich gebracht und dort betreut. Die Feuerwehr war rund eine Stunde mit der Rettung des Jugendlichen beschäftigt. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Polizei gibt Update

Wie die Bundespolizeidirektion Sank Augustin gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Dortmund am Mittwoch nun bekannt gibt, sei der 28-Jährige schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er sei doch unter dem Zug eingeklemmt gewesen. Dieser musste zurückfahren, damit die Feuerwehr ihn retten konnte. Der Mann befindet sich nun im Krankenhaus. Der Zug wurde bereits zuvor evakuiert. Notfallseelsorger betreuten die Zeugen, die Triebfahrzeugführer (30 und 54 Jahre alt) brachen ihren Dienst ab und begaben sich in ärztliche Behandlung.

Die Polizei schließt ein Fremdverschulden mittlerweile aus und geht von einem tragischen Unfall aus. Der 28-Jährige dürfte das Gleichgewicht verloren haben und deshalb ins Gleisbett gestürzt sein. Die Ermittlungen dauern zur Zeit noch an.

Abgesehen davon, dass ich einen 28-Jährigen nicht mehr als Jugendlichen bezeichnen würde, und ein NOCH durch ein NICHT ersetzen musste, kann man dem Bericht weitgehend zustimmen.

Tatsächlich war ein 28 jähriger Mann vom Bahnsteig ins Gleisbett gestürzt.  Die Fahrgäste warum rund 2 Stunden in den Zug eingeschlossen, bevor sie durch den letzten Waggon, der noch im Bereich des Bahnsteigs stand, evakuiert wurden. Für die beiden Rollstuhlfahrer klappte das aber nicht. Zum Glück konnte der Zug, circa 15 Minuten nach der Evakuierung, mit neuem Personal, seine Fahrt nach Essen fortsetzen, wo er vorzeitig endete.

Das Ganze dauerte circa 2 Stunden, und meine geplante Fahrt nach Wuppertal hatte sich damit erledigt. Nachdem Die beiden Rollstuhlfahrer in Essen ausgeladen wurden, er fuhr ich, dass der Zug gleich wieder über Gelsenkirchen, zurück nach Münster fährt. Also ließ ich mich wieder einladen, und teilte dem Lokführer auch mit, dass ich in Gelsenkirchen wieder aussteigen muss.

In Gelsenkirchen drück dich auch mehrfach auf den blauen Knopf, Der dem Lokführer und den Zugbegleitern signalisiert, dass ein Rollstuhlfahrer aus- beziehungsweise einsteigen möchte. Allerdings kam niemand. Irgendwann machte der Lokführer eine Durchsage, und teilte mit, dass wir wegen einer Überholung noch nicht weiterfahren können. Da wurde mir klar, dass man mich komplett vergessen hatte. Ich habe dann die Sprechanlage benutzt, und dem Lokführer mitgeteilt, dass ich in Gelsenkirchen aussteigen wollte. Der Zug war ohne Zugbegleiter unterwegs, so dass der Lokführer vom Zug bis zum letzten Waggon laufen musste, um mich zu entladen.

Auf dem Gleis nebenan stand die S Bahn nach Dortmund, die nicht fahren konnte, weil die RE 2 das Ausfahrsignal hatte, und die S Bahn die Abfahrt der RE 2 abwarten musste. Es war 17:09 Uhr, halt die RE 2 endlich abfuhr. Ich habe ein Foto von der Anzeigentafel gemacht, denn dort stand, dass die RE 2 nach Münster erst um 17:22 Uhr abfahren würde. 13 Minuten früher als geplant, das gibt es bei der Bahn auch nicht alle Tage.

Oh ich fuhr also zum Aufzug, nur um feststellen zu müssen, dass sich die Tür nicht öffnen lässt. Was für eine Sch… Ich hatte Glück im Unglück, denn in Gelsenkirchen gibt es noch eine zweite Möglichkeit, mit Hilfe des Bahnpersonals, den Bahnsteig zu verlassen. Über die 3 S-Zentrale fordere ich also Unterstützung an, und konnte den Bahnsteig und den Bahnhof verlassen.

Ich stelle fest, das ist eine gute Idee war, dass ich meinen Mündel über den geplanten Besuch nicht informiert hatte. Ich hätte ihn nur enttäuscht, wenn ich den Besuch angekündigt hätte, und dann doch nicht kommen konnte.

Das war also mein Bahnerlebnis am 28.10.2025. Und am Montag, den 3.11.2025, sollte es gleich wieder munter weitergehen.

Ich fuhr von Gelsenkirchen, übers Essen, nach Hattingen. Auf der Hinfahrt gab es nur einen kleinen Vorfall. Natürlich hatte mein Zug Verspätung, und so stand ich dann am Aufzug um den Bahnsteig zu wechseln, konnte aber der abfahren S-Bahn vom Nachbarbahnsteig nur noch zuwinken. Also nahm ich 30 Minuten, und ein Fischbrötchen später, die nächste S3 nach Hattingen. So weit so gut, aber irgendwann wollte ich an diesem Tag auch wieder zurück nach Gelsenkirchen, und das klappte an diesem Tag tatsächlich nicht mehr. Es gab wieder einen Zwischenfall, dieses Mal nicht in Essen-Kray-Nord, sondern in Essen-Kray-Süd. Dieses Mal war es ein E Scooter, der für Probleme sorgte.

Eigentlich war es nicht wirklich der E-Scooter, sondern ein Idiot, werden E Scooter ins Gleisbett geworfen hatte.

Am Montagabend (03. November) hat in Essen ein E-Scooter dafür gesorgt, dass viele Bahnpendler und Bahnpendlerinnen nicht pünktlich an ihr Ziel gekommen sind.

Lok wird in Essen von E-Scooter ausgebremst

Wer am Montagabend (03. November) mit dem Zug rund um Essen unterwegs war, hat vermutlich länger für den Weg gebraucht, als geplant. Ein E-Scooter hat noch zusätzlich für Verzögerungen gesorgt. Wie die deutsche Presseagentur berichtet, ist zuerst ein Regionalzug im Raum Kray liegen geblieben. Ein weiterer Zug kam zur Hilfe, um die liegengebliebene Bahn abzuschleppen. Mitten auf der Strecke ist die „helfende Lok“ dann aber nicht weiter gekommen. Sie ist vor einen E-Scooter gefahren, der mitten auf den Gleisen lag. Das bestätigt ein Sprecher der Bahn. Dieser Vorfall hat sich auf ein Dutzend Linien zwischen Duisburg und Dortmund ausgewirkt. Nach rund vier Stunden war die Strecke rund um den Essener Hauptbahnhof dann wieder frei.

https://www.radioessen.de/artikel/e-scooter-legt-bahnverkehr-in-essen-lahm-2485071.html

Diesem Beitrag kann ich nicht ganz zustimmen. Tatsächlich war es so, Dass die S3 auch nach 4 Stunden nicht mehr fahren sollte. An diesem Tag fuhr keine S-Bahn mehr nach, beziehungsweise von Hattingen. Dafür hatte man aber einen Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Ich hatte mich bereits um eine andere Rückreisemöglichkeit gekümmert, die privat organisiert wurde Komma dann wäre ich aber gezwungen gewesen mein Elektromobil in Hattingen stehen zu lassen, und hätte am nächsten Tag wieder nach Hattingen gemusst, um das Elektromobil abzuholen. Ich war also froh, als ich an einer Anzeigentafel laß, das in einer Minute ein Bus, als Schienenersatzverkehr, nach Essen fährt.

Da gibt es aber ein Problem. Wenn ich mit dem Rollstuhl unterwegs bin, muss man mich auch mit dem Bus, beziehungsweise der Straßenbahn, mitnehmen. Es gibt auch einige Elektromobile, die mit Bus und Straßenbahn befördert werden müssen. Mein Elektromobil gehört leider nicht dazu. Würde mich der Busfahrer trotzdem mitnehmen?

Der Busfahrer machte keine Probleme. Der war sofort bereit nicht mitzunehmen. Er stieg also aus, klappt die Rampe aus, und der Mist landete auf dem Boden. Die Rampe war also kaputt, und die Firma SCHIWY hatte einen kaputten Bus eingesetzt. Ich war der Meinung, erstmal das Elektromobil trotzdem in den Bus bekommen hätte, wenn ich absteige, aber das wollte der Busfahrer nicht machen, weil er meinte, Das Elektromobil wäre für ihn zu schwer.

Natürlich kann man so ein Elektromobil nicht an der Uhrenkette tragen, natürlich wiegt das einige Kilos, aber beim Einladen in den Bus muss man zu keiner Zeit das volle Gewicht des Elektromobils tragen. Meine hebt nur das leichte Vorderteil an, und eine zweite Person schieb dann das Vorderteil des Elektromobils in den Bus. Wenn dies drin ist, dann kann man mit 2 Personen das Elektromobil hinten anheben und weiter in den Bus schieben. Aber das wollte der Busfahrer nicht machen, und so musste ich dann auf den nächsten Bus warten.

Der nächste Bus hatte zirka 10 Minuten Verspätung, und so warte ich 40 Minuten auf den Bus. Leider war dieser Busfahrer nicht sofort bereit mein Elektromobil mitzunehmen. Das Fahrzeug war ein Bus der offenbar in Frankreich eingesetzt war. Darauf deutsche Teen die Texte in Französisch, die man im Inneren ist Bus fand. Das Fahrzeug hatte sogar eine elektrische Rampe, so dass der Fahrer noch nicht einmal aussteigen musste, um mir die Einfahrt in den Bus zu ermöglichen.

Nach einigem Zureden, und Erklärung der blöden Situation war der Fahrer dann doch bereit mich nach Essen mitzunehmen.

In Essen gab es dann kurzfristig ein Problem beim Aussteigen. Die Rampe war bereits ausgefahren, und die Tür geöffnet, als die Rampe plötzlich wiedereinfuhr. Zum Glück  war ich mit dem Elektromobil noch im Bus, und stand noch nicht auf der Rampe. Durch das Einfahren der Rampe hätte dies zum Sturz aus dem Bus geführt. Der Busfahrer hat dann den Vorgang wiederholt, und beim zweiten Versuch klappte es.

Ich weiß nicht warum man den Betrieb der S3 eingestellt hatte, denn die S3 fährt nicht übers Essen-Kray-Süd. Auch die Züge nach Gelsenkirchen fahre nicht übers Essen-Kray-Süd, sondern über Essen-Kray-Nord, und die Züge fuhren. Die Umsteigezeit vom Bus zum Zug war sehr kurz, und das Problem mit der Rampe sorgte dafür, dass die Zeit noch knapper war. Der RE 2 Richtung Gelsenkirchen fährt normalerweise von Gleis 4. Ich vor dorthin Komma und fuhr mit dem Aufzug zum Bahnsteig, dort stand aber kein Zug. Ich sah dann das auf Gleis 1 der RE 2 in Richtung Gelsenkirchen stand. Also wieder mit dem Aufzug nach unten, ab zum nächsten Aufzug. Der war natürlich außer Betrieb. Ich hatte vermeintlich Glück komm mal denn 2 Techniker macht sich an dem Aufzug zu schaffen, und meinten, dass Sie mich nach oben bringen könnten. Der Aufzug wurde also wieder in Betrieb genommen, musste aber erst nach oben Komma und dann nach unten, damit ich einsteigen konnte. Ich rechnete nicht damit, dass mein Zug noch dort stehen würde, und wo denn natürlich auch nicht enttäuscht. Der RE 2 war schon weg. Ich fuhr wieder nach unten, fuhr zum Gleis 10, wo der RE 42 nach Gelsenkirchen fahren sollte. Während ich noch im Aufzug war, hörte ich schon, wie auch dieser Zug ohne mich abfuhr.

Der nächste Zug nach Gelsenkirchen war dann wieder ein RE2, der auch wieder nicht von Gleis 4 abfuhr, sondern vom Gleis 1. Wieder setzten die Techniker den Aufzug in Betrieb, und fuhren mich nach oben. Nach einer Wartezeit von fast einer Stunde fuhr ich dann Richtung Gelsenkirchen. Allerdings wusste ich ja das dort der Aufzug auf diesem Bahnsteig defekt ist, und um Mitternacht gibt es auch niemand mehr, der mich an der verschlossenen Rampe runter bringen konnte. Ich musste also bis Wanne-Eickel fahren, wo die Aufzüge zum Glück funktioniert nur, musste dann den Bahnsteig wechseln Komma und mit dem nächsten Zug zurück nach Gelsenkirchen fahren, der dann an dem letzten Bahnsteig hält, wo der Aufzug noch in Betrieb ist.

Das Problem war wieder die Umsteigezeit. Eigentlich Hätte ich 4 Minuten Zeit gehabt, war schon sehr kurz ist, aber mein Zug hatte schon 4 Minuten Verspätung. Ich hatte keinen Bock eine weitere Stunde am Bahnhof zu verbringen, bis der nächste Zug gekommen wäre. Also rief ich die 3S-Zentrale an, und teilte ihnen mit, dass ich einen ****** Tag hatte, und nun darauf bestehen müsste, das mal meinen Anschlusszug so lange aufhält, bis ich eingestiegen bin. Die Mitarbeiterin hat offenbar auch mit dem Stellwerk telefoniert, und das Problem geschildert. Später kam auch noch ein Zugbegleiter Komma bin ich mein Problem nochmal schilderte. Auch der hat dann das Stellwerk angerufen Komma und erfahren, das bereits alles in die Wege geleitet wurde. In Wanne-Eickel wechselte ich gerade den Bahnsteig, als mein Zug einfuhr. Jetzt konnte ich endlich nach Gelsenkirchen fahren, und den Bahnhof verlassen. Um 00:52 Uhr war ich dann endlich zu Hause angekommen.

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